• Maiblasen3 2018

    Neuigkeiten aus der MK Telfes

    Musikjahr 2019

    Achtung! Tombolalose die anlässlich unseres 150-Jahr-Jubiläums gewonnen haben: Die Gewinner bitte zwecks Preisübergabe bei der Nummer 0680 5522917 melden!

    Gelbe Lose Nr. 28, 31, 101, 308, 336, 339, 447, 462, 495

    Blaue Lose Nr. 10, 39, 40, 41, 63, 69, 79, 230

    Orange Lose Nr. 250, 253, 296

     

     

     

     

     

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    Willkommen bei der Musikkapelle Telfes im Stubaital

    Schön, dass Sie unsere Internetseite besuchen!

    Wir sind bemüht, Ihnen die gewünschten Informationen zur Verfügung zu stellen und hoffen, dass Sie diese in den verschiedenen Menüpunkten finden.

    Bei Fragen und Anregungen kontaktieren Sie uns bitte per e-mail - vielen Dank!

     

    !!!Achtung!!! Losnummern, die bei der Tombola anlässlich unseres 150-Jahr-Jubiläums gewonnen haben:

     

                      Gelbe Lose Nr. 28, 31, 101, 308, 336, 339, 447, 462, 495

                      Blaue Lose Nr. 10, 39, 40, 41, 63, 69, 79, 230

                      Orange Lose Nr. 250, 253, 296

     

    Die Gewinner werden gebeten, sich zwecks Preisübergabe bei der Nummer 0680 5522917 zu melden - danke!

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    Einladung zum Kirchenkonzert 2017

    Kirchenkonzert 2017 PlakatKirchenkonzert 2017 Programm

     

    Impressum

    Für den Inhalt verantwortlich:

    Musikkapelle Telfes im Stubai

    Obmann Helmut Töchterle
    Kapfers 48
    A - 6165 Telfes

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    Fotomaterial:

    Musikkapelle Telfes im Stubai

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    CD Produktionen

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    Chronik der Musikkapelle Telfes


     

     

     Teil 1: Vorgeschichte

    Erste Erwähnung

    Die erste bekannte Erwähnung von Bläsermusik stammt aus dem Jahre 1761. Damals wurden die Reliquien des Hl. Facundus in die neu erbaute Pfarrkirche in Telfes unter Teilnahme von 5000(!) Menschen übertragen. Ein Andachtsbuch des Heiligen (Pfarrarchiv) berichtet: „... Nach anderthalb Stunden beyläufig daurenden Umzug unter hell-lautendem Gebett / geistlichen Gesängern / Trompeten- und Paucken-Schall / in begleitung der ganzen Clerisey / und Ihro Hochbischöflichen Gnaden Herrn Weyh-Bischof / so in Pontificalibus assistiret / wie auch deren obbesagten hochadelichen Personen / ist endlich in die vor einigen Jahren groß und schön erbaute Pfarr-Kirche zu Telfes das Heiligthum mit abgesungenen Ambrosianischen Hymno: Te Deum &c. auf den darzu bereiteten Mutter Gottes-Altar übersetzet worden. Darauf wurde ... die ganze Feyerlichkeit mit einem von dem Hochwürdigsten Dom-Scholastico zu Brixen unter kunstreicher angestimmten Music und neuer Orgel-Klang abgesungenen Hoch-Amt / und darauf von Sr. Hochbischöfl. Gnaden ertheilter Heil. Firmung beschlossen.“

     Musikhandschriften 1800 1900 12

     

     

    Industrialisierung bringt Fortschritt - Bläser auf dem Vormarsch

     

    In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben des Tales geprägt von Michael Pfurtscheller, dem Fulpmer „Grander“. Seine Stubaier Musikbanda in der Darstellung von 1838 ist eine Demonstration der frühen Blasmusikgeschichte im zivilen Bereich.

    In Telfes galt Joseph Kremser als tüchtiger Unternehmer, von ihm heißt es im Buch „Stubei“ von 1891 (S. 692): „…Lob verdiente der Kupferschmiedmeister Joseph Kremser zu Telfes, welcher außerhalb des Dorfes unter Verwerthung des von den Telfer Alpen herabrinnenden Wassers sich eine völlige Fabrik mit Maschinenbetrieb, und zwar ‚durch eigenes Nachdenken‘, eingerichtet hat. … Außer der gewerblichen Wirtschaft betrieb dieser Mann auch noch die Landwirtschaft, pflegte in seinen freien Stunden die Musik, indem er Flöte, Klarinette und Fagott spielte und dazu noch Musikunterricht ertheilte.“

    Für die lokale Musikgeschichte sind dabei eine Sammlung von drei Liedern besonders interessant, datiert 1821, für dreistimmigen Chor und Harmoniemusik (2 Klarinetten/Flöten, 2 Hörner, Fagott), Text und Musik von Joseph Lindner, am Titelblatt steht zu lesen: „Glück-Wunsch zum Namens-Feste des Herrn Joseph Kremser gewidmet von seinen Kindern“.
    Von weltlichem Musiziergut liegt aus dieser Zeit kein Zeugnis vor, während sich die genannten Lieder als Notenmappen für spätere Anschaffungen erhalten haben.

    Rechnungen bestätigen ein reges kirchenmusikalisches Tun mit Ausgaben „für Ausbesserung der Musik-Instrumenten“, „den Musikanten für Saiten und Orgelpfeifen einsetzen“, „denen Musikanten an Diaeten für die hohen Festtage“ (1832 – 1858).

    Bläsermusik in der Kirche

    1852 wurde Franz Leitgeb (1816 - 1890) „provisorisch angestellter Organist“, übernahm damit auch die Leitung der Kirchenmusik und prägte für die nächsten Jahrzehnte die Sakralmusik in Telfes.

    Seine Ausbildung zum Organisten erhielt er von Pfarrer Josef Ignaz Moritz (1786 – 1866). Zwischen 1829 und 1835 war Josef Moritz, von dem es im Nachruf heißt, er habe sich durch „Talent, Wissenschaft und Frömmigkeit ausgezeichnet“ (Tiroler Stimmen, 3. Jan 1867) Domorganist in Brixen gewesen, von 1849 bis zu seinem Tod wirkte er als Pfarrer in Telfes.

    Leitgeb war auch der erste „weltliche“ Lehrer in der Telfer Schule, ebenfalls durch Förderung von Pfarrer Moritz.

     Noten4

    Der vermehrte Einsatz von Bläsern in der Kirchenmusik könnte auf die Gründung einer Pfarrmusik hinweisen, einer kleinen Blaskapelle für kirchliche Anlässe, unter der Leitung von Franz Leitgeb (immer wieder ist in Rechnungen die Rede von „Franz Leitgeb und seinen Musikanten“). Von Leitgebs Handschriften sind einige wenige erhalten, zum Teil ebenfalls als Notenmappen.

    In seinen Kirchenmusik-Arrangements verwendete er die Instrumente der aufblühenden Blasmusik (Flügelhorn, Bombardon, Maschinhörner, …). Das früheste dieser Beispiele ist die „Kleine

    lateinische Messe“ (so der Titel der Druckausgabe) von Alois Baur. Sie liegt sowohl in einer älteren Abschrift der Originalbesetzung als auch in einer Bläserbearbeitung Leitgebs vor (1856). „Christus am Ölberg“ von Aloys Eidt hat Leitgeb mehrmals umgearbeitet, die Instrumentation immer wieder den neuen Gegebenheiten anpassen.

     

    Instrumente und Instrumenten-Teile als Zeugen traditionsreicher Musikkultur

     Klarinetten     2 Klarinetten von ca. 1830                                             

    Inventionen

                      Inventionen für Hörner und Trompeten

     

    Bis heute gespielt werden die Pauken, der Überlieferung nach den Telfer „Kupferschmieden“ zu verdanken. Bis ins 20. Jahrhundert erhalten hat sich eine Bespannung, auf der „Dreikönig 1877“ vermerkt war (heute verschollen).

    Die Pauken sind allerdings barocken Ursprungs.

     

    Teil 2 : Die Frühzeit der Musikkapelle

     

    " Eine neue Musück wurde errichtet"- die Musikkapelle entsteht

     

    Ende der 1860iger Jahre hat sich wahrscheinlich aus dieser Pfarrmusik dann die Musikkapelle gebildet, die nachweislich ab 1869 bestand, vermutlich unter der Leitung von Georg Mayr „Buggiler“, auch „Buckiler“.

    „Da in der Gmde. Telfes eine neue Musück errichtet wurde, so sind in Folge dessen nachstehende Auslagen gemacht u. berichtiget worden. …“ Auf Grund dieses „Verzeichniß“ der Ausgaben für die Bedürfnisse der Musikkapelle von 1869 bis 1871 (Instrumentenkauf, Instrumenten-Reparaturen, Notenpapier, Musikalien, Instruktor-Engagement,…) kann man auf die Gründung der Musikkapelle spätestens 1869 schließen.

    Schrift 1

    Rund 200 Gulden wurden benötigt, wovon etwa zwei Drittel die Musikkapelle selbst aufbrachte, durch Einnahmen aus „Holzgeld“, „Stiftung“ und „Wohltäter“. Den Rest übernahm die Gemeinde. (Ein Taglohn war damals ca. 1 fl. – 1 österreichischer Gulden) Georg Mayr („Buggiler“) scheint der für die Musikkapelle Verantwortliche gewesen zu sein, auch als Dorfvorsteher ist er genannt.

    Das Dokument findet sich in der Gemeindechronik und gibt Auskunft über die Besetzung dieser Kapelle und ihre Bedürfnisse:

    Da gab es Klarinetten in Es-, C- und B-Stimmung.
    Ein neues Flügelhorn wurde für 25 fl. erworben.

    Die „Umänderung“ von zwei Bombardon (Bassinstrumente) kostete 45fl., war also eine teure Angelegenheit.

    Für Kirchenmusikalien wurden 22 fl. entrichtet, Notenpapier im Kleinformat für Märsche wurde für 5 fl. erworben.

    Für „Liecht“ waren 6 fl. 40 kr. zu entrichten.

    Bemerkenswert scheint auch, dass für einen Instruktor 12 fl. und zwei Personen 14 Tage Kost ausgegeben wurden.

    1885 wird die „Feldkapelle“ von Dr. Hans Hausotter (er war Landesschulinspektor in Tirol) in einem Aufsatz „Telfes im Stubay“ erwähnt.

    1888 nahm die Kapelle „mit wehenden Hahnenfedern“ am Festzug zum Kaiser-Regierungsjubiläum in Fulpmes teil.

    Georg Mayr hat die Musikkapelle bis in die 90iger Jahre geleitet, in den Innsbrucker Nachrichten vom 10. September 1891 findet sich eine Erwähnung im Bericht über die große Brandkatastrophe (am 8. September), bei der fast die Hälfte des Dorfes niederbrannte: „In dem Hause in dessen Stadel das Feuer ausgekommen ist, sind 11 Kinder; der Besitzer, der Kapellmeister der Telfeser Musikbande ist, war mit der Musik beim Kirchenfeste auf der Waldrast, …“ Das Buggiler-Anwesen war der Vorgängerbau des heutigen Maurberger-Hofes.

    Die Überlieferung erzählt, dass die Musikanten bei Erreichen des Übergangs auf dem Rückweg von der Waldrast das brennende Dorf sahen, die Instrumente zur Seite warfen und in möglichster Eile nach Telfes rannten. Unvorstellbar, was die Menschen da wohl empfunden haben.

     

     Haas

    Josef Haas - Lehrer, Kirchenmusiker, Kapellmeister

     

    Nach 36jähriger Tätigkeit trat Franz Leitgeb 1888 als Organist und Chorleiter aus Altersgründen zu Gunsten seines Neffen, des Lehrers Josef Haas (1868 – 1943), zurück, wie ein Revers dokumentiert: „ … nicht blos zur Versorgung des Orgelspiels, sondern auch zur Erhaltung u. Leitung eines kirchlichen Gesanges sowie zur Übernahme des Choral-Gesanges bei allen kirchlichen Funktionen während des Kirchenjahres.“

    Zeitgleich trat Haas auch den Dienst als Lehrer an der Schule in Telfes an, für 83 schulpflichtige Kinder.

    In der „Feld-Musik“ scheint Josef Haas 1897 als Verantwortlicher in einer Gemeinde-Rechnung auf.

     Schrift2

    Das Leben der Musikkapelle um 1900 lässt sich mit Belegen aus der Gemeindechronik von Telfes dokumentieren, freundlicherweise mitgeteilt von der Telfer Chronistin Erika Haas, der an dieser Stelle herzlichst gedankt sei.

     Telfes um 1900 Lithographie

    aus Chronik Telfes:

                                                                                                  alte Rechnungen erfasst e.h.

    Wirtsrechnungen und Lichtrechnung der Musikanten: bezahlt durch die Gemeinde Telfes

    am 10. 10.1890 bei Peter Lanthaler am Rosarifest für Wein, Bier und Würstl v10 fl

    am 13.5.1891 bei Anton Leitgeb verzehrt 27 lt.Bier, 11 Lt. Wein, 60 Würstl, u. Brot, =14 fl. 70 xr,

    am 28.5.1891 bei Peter Lanthaler 23 lt Bier, 15 lt Wein, 70 Würstl = 15 fl 90 xr

    am 8.10.1895 bei Anton Leitgeb 13 fl 52 xr

    1895 Lichtkosten für die Blechmusik 3,98 fl und dem Mair v. Fulpmes f. Rosenkranzsonntag 1 fl

    am 22.6.1895 bei Anton Leitgeb 25 lt Bier, 10 lt Wein, 52 Würstl = 14 fl 7 xr

    am 17.6.1897 bei Peter Lanthaler: 27 lt Bier, 6 ½ lt Wein 27 Stk. Würstl = 10 fl 10 xr

    am 13.6.1897 bei Anton Leitgeb 29 lt Bier, 11 lt. Wein, 52 Würstl = 14 fl 24 xr

    am 23.5.1904 bei Anton Leitgeb 29 lt Bier, 9 ¼ Wein, 65 Würstl = 29 Kr 66 hl.

    am 7.10.1904 bei Anton Leitgeb 26 lt Bier, 6,5 lt. Wein, 62 Würstl =26 Kr. 24 hl.


    43. Gemeinde Sitzung 8.2.1896

    das Spritzenhaus wird mit Musik u. Gemeindezimmer auf der Stelle wo der Hartles Kasten steht laut heutigen gebaut und wird den Johann Ruech Zimmermeister in Mieders befragt um den Kostenvoranschlag des Baues.

    44. Gemeinde Sitzung 7.3.1896: [orig. Transkr. E.H.]

    In Bezug der Spritzenhütte wird beantragt erstens: 2 Traftrinnen [=Dachrinnen]

    den Schlauchturm, derzeit keinen nur vorderhand Gelegenheit machen, das man die Schläuche aufziehen kann. Das beschlag an den Türen und Eisen was gebraucht wird kann der Zimmermeister auf Rechnung kaufen zum Einheizen werden zwei Eisenöfen beantragt mit Kamin.

    Fenster unten vier Stück bei die Zimer! für die Musig 4 Fenster, bei den Gemeindezimmer 3 fenster. oben auf auf der unteren Seite ein fenster auf der oberen eine Thüre.

    Das Holz zu der Spritzenhütte erster Hand in den Gemeinde haustheilen was zu wenig ist die 12 stämme die bewilliget sind von Gemeindewalde nehmen.


    14. Gemeinde Sitzung vom 6. Juni 1903

    den Messner und Kirchprobst und Lehrer für die Musig einen Holztheil geben


    Gemeinde Sitzung 10.7.1904:

    In Bezug der Bahneröffnung soll die Musigk. [spielen] und geschossen werden


    Gemeinde Sitzung 17. März 1905:

    der Musikkapelle wird zur neuen Mandur (=Trachtenbekleidung) von der Gemeinde eine Unterstützung gegeben von 100 Kr[onen] u. wen[n] es der Fall sein sollte das es nicht gede[c]kt werden sollte, wird die Gemeinde das erforderliche leisten.


    Gemeinde Sitzung 13. Mai 1905:

    Ein Kasten für die Mondur der Musikanten soll auf Kosten der Gemeinde gemacht werden.


    15. Gemeinde Sitzung 28. Oktober 1905:

    die Kasten welche für die Musik gemacht worden sind, sollen mit Firniß angestrichen werden.


    1. der Musikkapelle wird von der Gemeinde für die Hauptfesten der Betrag von 50 Kronen ausbezahlt für das Jahr 1907.

    13. Gemeinde Sitzung am 16.2.1909

    für die Freinacht am 21. Feber 1909 wird von Josef Volderauer [anm. ehemals Hotel Serles] keine Gebühr verlangt, da derselbe mit der Musikkappelle so die Vereinbarung getroffen hat, das die Musikkapelle die Gebühr zahle


     

    Die "Schapfl"- Ära der Telfer Musikkapelle

                                                                                     Prozession Plöven 01

    Ab 1898 wurde ein Mitgliederverzeichnis in der Musikkapelle geführt, das mit „Vinzenz Auer“ beginnt und als zweiten Namen schon den des späteren legendären Langzeitkapellmeisters enthält: Josef Schapfl (1886 – 1970), er wirkte von 1910 bis 1959. Um seine Person ranken sich viele Legenden, über die Probentätigkeit und Ausrückungen, noch lange Zeit  nach ihm hat man ihn gern zitiert und imitiert.

    Die meisten der damals in der Musikkapelle verwendeten Notenmaterialien waren Schapfls Handschriften, mit Tusche und Feder geschrieben. Manche Musikanten behaupteten, sie hätten gar keine anderen Noten lesen können als die von Schapfl geschriebenen.

    Einige der Manuskripte finden sich noch heute im Archiv der Musikkapelle. Berühmt waren auch die Feiern an seinem Namenstag, dem 19. März, die regelmäßig zu einer ganztägigen Veranstaltung wurden – damals hatte man noch Zeit.

    Geprobt wurde im 1896 errichteten Feuerwehrhaus („Spritz’nhütte“), das Obergeschoss war der Musik zugeeignet. Konzerte waren in dieser Zeit echte Platzkonzerte (am Dorfplatz).

     

     Handschrift Schapfl

     

    Abschrift eines Marsches in Schapfls Handschrift 1954

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Aus der Gemeindechronik (Mitteilung Erika Haas):

    Gemeinde Auschußsitzung den 17. April 1911

    zur Reichsraht Wahl am 13. Juni wird als Wahlkomisser Franz Schmid bestimt als Mitglider werden Andrä Lacher und Josef Penz, als Wahllokahl wird das Musikzimmer bestimt. die Zeit der Stimmabgabe wird von 9-12 Uhr bestimt


    Gemeinde Ausschuss Sitzung am 28.10.1912

    das Gemeinde und Musikzimmer soll im Laufe des Winters ausgeputzt werden


    zum Einkauf ein Musikinstrument Bas f. wurde das Geld aus der Gemeindekassa bewilligt.


    der Musik Kapelle Telfes wird für das Jahr 1932 350 S bewilligt, 100 S gehören den Chorsänger.

    Erstes bekanntes Foto: Die Musikkapelle Telfes 1922 mit Kapellmeister Josef Schapfl, in Stubaier Tracht, mit langen Hosen.

     1922 02

    Die Zeit zwischen 1938 und 1945 ist mit derzeitigem Wissensstand nicht dokumentiert, es fehlen jegliche Unterlagen oder auch Notenmaterialien, die über die Tätigkeit Aufschluss geben könnten.

    Nach dem 2. Weltkrieg begann der musikalische Wiederaufbau, die erste Teilnahme an Wertungsspielen brachte wechselnden Erfolg. Größere Ausflüge wurden unternommen, unter anderem an den Gardasaee. 

    Teil 3: Die Zeit ab 1959

    1959 wurde die Musikkapelle mit neuen Instrumenten ausgestattet und damit auch die Umstellung von der hohen Stimmung auf Normalstimmung durchgeführt. Der Gesamtbetrag von rund 100.000.- Schilling musste dafür aufgebracht werden, der Großteil stammte aus dem Erlös aus dem Verkauf eines Holzteils, von den Musikanten in Unterberg geschlägert.

    Im selben Jahr übernahm auch der neue Kapellmeister, der hochqualifizierte Militärmusiker Siegfried Linder, geboren in Osttirol und wohnhaft in Telfes, die Leitung der Musikkapelle. Während seiner Führungszeit fand eine starke personelle Erneuerung statt und die ersten Musikantinnen traten der Musikkapelle in den frühen 70er Jahren bei.

    1961 wurde der neu errichtete Musikpavillon eingeweiht, der ab nun die Heimstätte der Musikkapelle für die nächsten Jahrzehnte darstellte, denn im Untergeschoß war auch der Probenraum untergebracht. Diese Neuerung war ein beachtlicher Fortschritt und wirkte sich sehr positiv auf die Entwicklung der Kapelle aus. Zur Einweihung war die Militärmusik Tirol zu Gast.

     PAV1961 03

    Der Tourismus erlebte in den 60iger Jahren starke Impulse, Telfes als ein ruhiger Sommerfrischeort hatte nun einen kleinen Kurpark mit Musikpavillon für wöchentliche Platzkonzerte. 15 Konzerte für den Tourismus und mehr waren in den Sommersaisonen keine Seltenheit.

    Tourismus-Werbereisen in deutsche Großstädte gehören ebenso zu den erwähnenswerten Ereignissen wie die Freundschaft mit der Musikkapelle Zistersdorf (NÖ), mit der man sich mehrmals austauschte.

    1964/65 wurde die Leitung der Kapelle von Johann Haas („Galler Hans“) nach internen Problemen übernommen, dann wieder von Linder weitergeführt bis 1979.

    1980 übernahm Josef Wetzinger die Leitung der Musikkapelle und führte diese durch nahezu 30 Jahre, bis 2008.
    Schon 1974 war der Kirchenchor in Telfes von ihm neu gegründet worden. Er hat sich mit seiner breit gefächerten musikalischen Tätigkeit, der Einrichtung und Einstudierung von vergessenen Werken aus Tiroler Archiven, welche er vor allem bei Konzerten im Landesmuseum Ferdinandeum präsentierte, einen guten Namen im Tiroler Musikleben gemacht, ebenso als Kapellmeister der renommierten Bürgerkapelle Sterzing.

    Unter seiner Leitung erreichte die Telfer Musikkapelle ein hohes musikalisches Niveau und erzielte viele ausgezeichnete Erfolge bei Wertungsspielen, war 1999 sogar die punktebeste Kapelle im Bezirk Wipptal/Stubai. Auch bei Landeswertungsspielen machten die Telfer mit und erzielten respektable Beurteilungen.

    Da der Gemeindesaal damals für Konzerte einer Musikkapelle nur wenig geeignet war, machte man aus der Not eine Tugend und bewies in einer Serie von Kirchenkonzerten zwischen 1999 und 2008 Gespür für sakrale Musik und besondere Programme.

    Die Ausbildung wurde nun zum größten Teil der neu entstandenen Musikschule übergeben. Als Nachwuchsförderung bot man für die jungen Musikant/innen die Betätigung in einer Jugendkapelle, die von Nikolaus Müller geleitet wurde. So ergab sich, dass aus dem hervorragend betreuten Nachwuchs der personelle Höchststand von annähernd 50 Musikant/innen erreicht wurde

    2008 gab Wetzinger die Leitung der Musikkapelle ab und wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt.

    Nikolaus Müller, seit 2000 bereits Kapellmeisterstellvertreter, Leiter der Jugendkapelle und Stabführer, übernahm das Kapellmeisteramt und führte die Kapelle bis 2011. Die Umstrukturierung der Sommerkonzerttätigkeit und erfolgreiche Teilnahmen an Marschierwettbewerben fielen in seine Zeit.

    2012 wurde die Kapelle von Herbert Ebenbichler übernommen. Er zählt zu den hochaktiven Funktionären im Tiroler Blasmusikwesen: Dr. Ebenbichler war insgesamt 32 Jahre lang Kapellmeister, 12 Jahre Bezirkskapellmeister von Hall, seit 1980 im Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen tätig und von 2001 bis 2010 Mitglied des Präsidiums des Österreichischen Blasmusik-verbandes.
    15 Jahre lang war er Obmann des Landesverbandes Tirol , seit 2010 ist er Ehrenlandesobmann. Mit unermüdlichem Fleiß und seinem großen musikalischen Erfahrungsschatz stand er den Telfern bis 2014 zur Verfügung.

    2015 nahm Ehrenkapellmeister Josef Wetzinger den Taktstock erneut in die Hand und leitet nun wieder die Geschicke der Musikkapelle.

     

    Obleute der Musikkapelle Telfes:

    Anton Wanker 1948 - 1953

    Gottfried Wieser 1953 - 1955

    Kassian Töchterle 1955 -1965

    Rudolf Wallner (Ehrenobmann) 1965 -1986

    Peter Penz 1986 - 1990

    Johann Wetzinger 1990 - 2000

    Heinz Hinteregger 2000 - 2006

    Martin Mair 2006 - 2009

    Helmut Töchterle seit 2009

     

    Kapellmeister der Musikkapelle Telfes:

    Georg Mayr („Buggiler“) 1869 (?) - 1891 (?)

    Josef Haas 1892 (?) - 1910

    Josef Schapfl 1910 - 1959

    Siegfried Linder 1959 - 1964; 1965 - 1979

    Johann Haas (Galler) 1964 - 1965

    Nikolaus Müller 2008 - 2011

    Herbert Ebenbichler 2012 - 2014

    Josef Wetzinger ( Ehrenkapellmeister) 1980 - 2008; 2015

    Andreas Töchterle seit 2016 

     

     

     

     

        

    Jugend

    JUGENDKAPELLE TELFES

    Seit vielen Jahren gibt es das Jugendorchester Telfes. Es wurde gegründet, um die jungen Musikantinnen und Musikanten auf das gemeinsame Musizieren in der Kapelle gut vorzubereiten. Der Einstieg wird dadurch nachweislich erleichtert.

    Zu unserer großen Freude ist das Jugendorchester Telfes ein eigenständiges, starkes und gutes Jugendorchester, welches in fast allen Registern gut vertreten und selbstständig spielfähig ist. Das Jugendorchester Telfes besteht derzeit aus 20 Mitgliedern, wobei neun von ihnen bereits aktive Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle sind.

    Seit 2017 leitet unser Kapellmeister Andreas Töchterle auch das Jugendorchester. Andreas schafft es, den Kindern seine Begeisterung und Freude an der Musik zu übermitteln. Unsere junge motivierte Gruppe probt wöchentlich und glänzt bei Auftritten im Dorf und auch im Bezirk. Natürlich ist unsere musikalische Bande auch bei unserem Jubiläum 150 Jahre Musikkapelle Telfes dabei und eröffnet das Festkonzert.

    Bei unserem Jugendorchester können alle, die im zweiten Lernjahr mit einem Blasinstrument oder Schlagwerk sind, mitmachen. Wir freuen uns immer über neue Zugänge und alle sind bei uns herzlich willkommen. Neben dem musikalischen Teil kommt das gesellige Beisammensein auch nicht zu kurz. Wir machen jedes Jahr auch außermusikalische Aktivitäten und Ausflüge, dadurch fördern wir das Klima in unserer Gruppe. Dabei kommt der Spaß niemals zu kurz und oft entstehen neue Freundschaften.

    Wir hoffen, dass dieser Aufschwung noch lange so anhält und wir uns jedes Jahr über Neuzugänge freuen können, egal ob beim Jugendorchester oder in der Musikkapelle.

    Magdalena Lacher, Jugendreferentin

     

    Weitere Bilder findet man unter dem Menüpunkt Fotos!

     

    JMK1

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Mitglieder

    Kapellmeister:

           Andreas Töchterle

    Flöte:

    Martina Hinteregger

    Marina Hober

            Anna Permoser

            Lisa Wilberger

     Klarinette:

    Verena Thaler

    Magdalena Lacher

    Helena Töchterle

    Hans Lacher

    Martin Thaler

    Valentina Thaler

    Valentina Egger

    Lena Pfurtscheller

    Sophia Oberhofer

    Kilian Kirchmair

    Melanie Haas

    Saxophon:

    Birgit Haas

    Veronika Lacher

    Verena Permoser

    Flügelhorn:

    Karlheinz Töchterle

    Michaela Mair

    Josef Müller

    Andreas Gleinser

    Daniel Schöpf

    Tenorhorn:

    Josef Premm

    Julia Töchterle-Dablander

    Martin Mair

    Hans Wetzinger

    Heinz Hinteregger

    Claudia Wild

    Trompete:

    Stefan Hinteregger

    Christoph Thaler

    Lukas Pfurtscheller

    Horn:

    Markus Permoser

    Lisa Permoser

    Michaela Hober 

    Posaune:

    Otto Permoser

            Sarah Wilberger

    Tuba:

    Marco Bensch

    Helmut Töchterle

    Schlagwerk:

    Josef Thaler

    Michael Permoser

    Dominik Berloffa

    Elias Klingenschmied

    Marketenderinnen:

    Anja Denifl 

            Leni Peer

    Theresa Tanzer 

    Ehrenmitglieder:

    Rudolf Wallner (Ehrenobmann)

    Josef Wetzinger (Ehrenkapellmeister)

    Josef Knoflach 

     

     

     

    Vorstand

    Obmann:

    Helmut Töchterle

    Stv. Stefan Hinteregger

     

     Jugendreferentin:

     Magdalena Lacher

     Stv. Lisa Permoser

    Schriftführerin:

     Martina Hinteregger

     Stv. Birgit Haas

     

    Kassierin:

     Claudia Wild-Plawenn-Salvini

     Stv. Martin Mair

     

    Notenwartinnen:

     Marina Hober

     Anna Permoser

     Valentina Thaler

     

    Trachten- und Instrumentenwart:

     Otto Permoser

    Marketenderinnenwart:

     Anja Denifl

     

    Beiräte:

     Josef Müller

     Josef Premm

     Christoph Thaler

    Kassaprüfer:

    Hans Lacher

    Hans Wetzinger

     

     

     

     

    Kapellmeister

    Andreas Töchterle

    Andreas hat seine musikalischen Qualitäten und seine Vielseitigkeit schon mehrfach unter Beweis gestellt: Vor 25 Jahren begann er die Laufbahn in der Musikkapelle als Schlagzeugspieler, dort übergab er seinen Platz, um jungen Nachwuchsmusikanten eine Chance zu ermöglichen und wechselte vom Schlagzeug zum Horn, wo er zuletzt eine kraftvolle erste Stimme bildete. Hinzu kam in weiterer Folge eine Ausbildung und Tätigkeit als Stabführer und nun ist er unser Kapellmeister.

    Dieser Werdegang zeugt einerseits von hohem Verantwortungsbewusstsein und ist andererseits nur möglich, wenn musikalisches Talent und außergewöhnlicher Einsatz, gepaart mit viel Freude und großer Begeisterung für die Musik zusammentreffen. Dass er außerdem die „Telfer Musig“ kennt wie kaum ein anderer und es ausgezeichnet versteht, eine hohe soziale Kompetenz in seine Tätigkeit einzubinden, bringt ihm als Folge die entsprechende Anerkennung und eine selbstverständliche Autorität in der Gruppe.

    Wir wünschen ihm und uns, dass sich dieser bereits mit sehr positivem Start begonnene gemeinsame Weg erfolgreich weiter entwickelt, damit das musikalische Wirken in unserem Dorf auch weiterhin gewährleistet ist.

     

    Foto Kpm Andreas Töchterle2

     

    Dank an Ehrenkapellmeister Sepp Wetzinger

    Mit Ablauf des Musikjahres 2015 legte unser Kapellmeister seine zu Beginn des Jahres aufgenommene Tätigkeit als Dirigent unserer Kapelle wieder zurück. Wir haben mit ihm eine sehr erfolgreiche und intensive Zeit erleben dürfen. Er hat sowohl uns in bewährter Manier betreut wie auch frischen Wind und Begeisterung in die Jugendkapelle gebracht.

    Leider konnte er aufgrund einer neuen Aufgabenstellung im Landesblasmusikverband für uns nicht mehr die nötige Zeit aufbringen. Mit der Jugendkapelle wird er jedoch weiterhin arbeiten, was für deren Fortbestand sehr wichtig ist und nicht nur uns daher besonders freut. Wir wünschen ihm viel Erfolg in seinem neuen Aufgabenbereich und danken ihm auf diesem Weg für seinen Einsatz noch einmal ganz herzlich.

    Foto EKpm Sepp Wetzinger

    Unsere Musikkapelle

    dd

    Neuigkeiten

    Musikjahr 2019

     

    150 Jahre

      

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    Alle anderen Veranstaltungstermine finden Sie in unserem Terminkalender im Menüpunkt Termine. Wenn Sie Lust haben, kommen  Sie zu unseren Auftritten - wir freuen uns auf Ihren Besuch und danken Ihnen für Ihre Treue!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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